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Nebenjob mit Zuckerl

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Arbeiten, wenn andere Feierabend feiern und dabei Geld verdienen – für besondere Freundlichkeit gibt es noch das Zuckerl "Trinkgeld" – das ist der Reiz für viele beim Kellnern. Der eine verdient sich das süße Extra (schicke Klamotten, ein neues Auto oder eine tolle Reise), der andere jobbt für den Lebensunterhalt. Außerdem lassen sich viele Gastro-Jobs mit einer Vollzeitarbeit, einem Studium oder kleinen Kindern unter einen Hut bringen.

Was gilt es generell zu beachten?

Bei einem Nebenjob gibt es für den Arbeitgeber mehrere Möglichkeiten, das Arbeitsverhältnis anzumelden, als 400,00 €-Job, 800,00 €-Job, kurzfristige Tätigkeit oder studentisches Verhältnis.

Dazu benötigt der Arbeitgeber folgende Angaben/Unterlagen:
• Sozialversicherungsnummer/-ausweis
• Name der Krankenkasse, Versichertenstatus (freiwillig, familienversichert usw.)
• wenn vorhanden: Immatrikulationsbescheinigung
• bei Bedarf: Lohnsteuerkarte
• Belehrung nach dem Seuchenschutzgesetz (früher: Gesundheitszeugnis)

In der Gastronomie gilt generell: Eine Belehrung nach dem Seuchenschutzgesetz, das frühere Gesundheitszeugnis, muss jeder haben. Die kann man sich leicht beim Hausarzt oder Gesundheitsamt besorgen; manche Betriebe bieten eine jährliche Auffrischung der Belehrung auch intern an.

Bitte sprecht die Art der Anmeldung mit dem Arbeitgeber unbedingt ab, damit es nicht mit anderen Jobs kollidiert. Sonst zahlt ihr und er kräftig drauf. Nähere Infos zu Minijobs: www.minijob-zentrale.de

Für alle die selbstständig arbeiten, entfällt dieses Anmeldeprozedere. Die Belehrung nach dem Seuchenschutzgesetz braucht man aber auch.

Außerdem wichtig: Wird das Geld bar bezahlt oder überwiesen? Wann? So spart ihr euch und dem Wirt lästiges Nachfragen.

Noch etwas zum Trinkgeld: Hier sind die Gepflogenheiten sehr unterschiedlich. Je nach Betrieb wird es geteilt oder nicht. Erkundigt auch nach den Gepflogenheiten. Natürlich ist es toll, das sauer verdiente, erlächelte Trinkgeld komplett selbst zu behalten. Aber oft rollt der Rubel nur, weil der hinterm Tresen oder in der Küche flink ist oder im Stress unter die Arme greift. Versteuern muss man das Trinkgeld nicht.

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